Patronat: Sens (Frankreich)
Von der im 3. Jahrhundert vermutlich in Spanien geborenen Beata ist uns nur wenig überliefert. Sie flüchtete offenbar während der Christenverfolgung nach Frankreich, wo sie am 29. Juni 273 in Sens bei Paris den Märtyrertod starb. Bald nach ihrem Tod wurde über ihrem Grab nördlich der Stadt eine Kirche erbaut, in der sie ihre Ruhestätte fand. Nach der Zerstörung dieser Kirche um das Jahr 732 durch die Sarazenen (arabischer Volksstamm) wurden die Gebeine der hl. Beata in die Stadt Sens übertragen und im Jahre 876 schließlich von Erzbischof Ansegisus in die dortige Peterskirche überführt. Damals entstand Beatas Biographie, die stark legendarische Züge aufweist. Im Mittelalter entfaltete sich ihr Kult in der Diözese Sens. Beata war eine Schwester des hl. Märtyrers Sanctianus, dessen Gedenktag am 6. September begangen wird, weshalb auch dieser Tag als ihr Festtag genannt wird.

Quelle: Herder-Verlag